AUTOSHUTTLE
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Anhang A14: Entwicklungsplan

Die Realisierung erfolgt in Entwicklungseinheiten, deren Finanzierung jeweils vom weiteren Verlauf der Arbeiten unabhängig sind. Mit AUTOSHUTTLE werden die Mitarbeiter des AUTOSHUTTLE-Entwicklungsteams bezeichnet. Übersicht über die Entwicklungseinheiten:


Nr Ergebnis Ausführende Investition EUR Termin
1 Theoretische Arbeiten zum AUTOSHUTTLE; Demonstatorfahrzeug AUTOSHUTTLE, Institute, TÜV, EBA, Ingenieur- und Design-Büros
1.500.000,-
1. Jahr
2 Theoretische Arbeiten zum AUTOSHUTTLE; Starre Weiche s.o.
500.000,-
2. Jahr
3 Theoretische Arbeiten zum AUTOSHUTTLE; Kreisförmige Versuchsanlage s.o.
6.500.000,-
3. Jahr
4 Serienreifer AUTOSHUTTLE  
150.000.000.-

minus

135.000.000,-

4.-6.Jahr

Detaillierter Plan mit weiterer Untergliederung der Entwicklungseinheiten. Die Kosten des AUTOSHUTTLE-Entwicklungsteams werden dem Punkt "Organisation" zugeteilt:


Nr Tätigkeit Ausführende Termin
1 Entwicklungseinheit 1    
1.1 Organisation    
1.1.1 Beauftragung, Koordination und Kontrolle der Arbeiten, Selbstbeteiligung bei den Arbeitspaketen, Dokumentation, Fortbildung, Recherchen, Konzeptionierungen, Überprüfung der Ergebnisse; Kostenstruktur siehe Umsatzplan und Personalplan AUTOSHUTTLE  
1.2 Requirement Tracing    
1.2.1 Erstellung einer Datenbank „Anforderungs-Spezifikation des AUTOSHUTTLE“ mit Implementierung der funktionalen und nichtfunktionalen Anforderungen und der Verknüpfungen AUTOSHUTTLE  
1.3 Simulation    
1.3.1 AUTOSHUTTLE-Fahrzeuglogistik mit zeitlicher Verteilung der Fahrzeugdichte, detaillierte Streckentopologie, Fahrzeugbedarf, Leerfahrten und Betriebsfahrten für eine Musterstrecke Institut für Verkehrssicherung  
1.3.2 Funktionales Modell des Betriebsleit- und Sicherungssystems mit Strecken- und Fahrzeugausstattung: Rendezvous-Manöver, Ausscheren aus dem Konvoi, Aufschließen der Lücken, Schnittstelle zwischen den Stationen Institut für Verkehrssicherung  
1.3.3 Zeitlicher und örtlicher Verlauf des Straßenfahrzeugaufkommens mit Istwert-Analyse für eine Musterstrecke Institut für Straßenverkehrplanung  
1.3.4 Statisches Modell des Trag- Führ- und Antriebssystems: Magnetfeldverläufe, Kraftberechnung Institut für elektrische Maschinen, Antriebe und Bahnen  
1.3.5 Detaillierte rechnerische Ermittlung des Luftwiderstandes N.N.  
1.3.6 Detaillierte Berechnung des Gesamtwirkungsgrades und des Primärenergieverbrauchs AUTOSHUTTLE  
1.3.7 Verfeinerte Verfügbarkeitsprognose anhand des Architekturentwurfs AUTOSHUTTLE  
1.4 Architekturentwurf    
1.4.1 Betriebsleit- und -sicherungssystem, N.N.  
1.4.2 Trag- Führ- und Antriebssystem N.N.  
1.4.3 Fahrzeugkonstruktion Institut für Straßenfahrzeugbau  
1.4.4 Grobplanung der Infrastruktur einer Musterstrecke, incl. Hoch- und Tiefbau und elektrischen Anlagen, Detaillierte Ermittlung des Platzbedarfes Institut für Verkehrsanlagenbau  
1.5 Versuchsaufbauten    
1.5.1 Versuchsfahrzeug mit Transversalflußtrag- und –führsystem und Langstator-Linearantrieb AUTOSHUTTLE, Institut für elektrische Maschinen, Antriebe und Bahnen, N.N.  
  Personalkosten für Versuchsaufbau    
1.6 Marktanalyse und Vermarktung    
1.6.1 Erstellung eines Computergraphik-Animationsvideos einer Fahrt mit dem AUTOSHUTTLE Grafik-Design-Büro  
1.6.2 Erweiterung der Umfrage mit Benutzung des Animationsvideos AUTOSHUTTLE, Institut für angewandte Psychologie  
1.6.3 Weitere Entwicklung von Vermarktungsstrategien für Betreiber und Benutzer AUTOSHUTTLE, Institut für angewandte Psychologie  
1.6.4 Detaillierte Analyse der potentiellen Einsatzstrecken – weltweit – inkl. Analyse „Öffentlicher Verkehr mit AUTOSHUTTLE AUTOSHUTTLE, Institut für Verkehrswissenschaften  
1.7 Publikationen    
1.7.1 Erweiterung des Patentschutzes AUTOSHUTTLE, Ausländ. Patentanwälte  
1.7.2 Vorstellung des Konzeptes auf Messen und Tagungen Autoshuttle  
1.8 Finanzierungsanalyse    
1.8.1 Detaillierter Finanzierungsplan AUTOSHUTTLE, Forschungseinrichtungen und Finanzinstitute zur Hochtechnologiefinanzierung  
1.9 Sicherheitstechnische Zulassung    
1.9.1 Vorgehen und Dokumentation nach Europäischen Normen: Einreichung der System-Anforderungs-Spezifikation und der System-Sicherheits-Anforderungs-Spezifikation zur Zulassung. Beginn des Hazard Log. AUTOSHUTTLE, Eisenbahn-Bundesamt und/oder TÜV  
  Ende Entwicklungseinheit 1    
  Ergebnisse sind:
  • Datenbank Anforderungs-Spezifikation AUTOSHUTTLE
  • Detaillierte Machbarkeitsstudien inkl. toolgestützter Simulation für die Teilaspekte Betriebsführung und Fahrzeugsysteme
  • Einleitung des sicherheitstechnischen Zulassungsprozesses
  • Detaillierte Studien zur Akzeptanz und Finanzierbarkeit
  • Fahrzeugdemonstrator
  1. Jahr
2 Entwicklungseinheit 2    
2.1 Organisation    
2.1.1 Beauftragung, Koordination und Kontrolle der Arbeiten, Selbstbeteiligung bei den Arbeitspaketen, Dokumentation, Fortbildung, Recherchen, Konzeptionierungen, Überprüfung der Ergebnisse AUTOSHUTTLE  
2.2 Requirement Tracing    
2.2.1 Pflege der Datenbank „Anforderungs-Spezifikation des AUTOSHUTTLE“ mit Implementierung der Verknüpfungen zu weiteren Details der Entwürfe AUTOSHUTTLE  
2.3 Simulation    
2.3.1 Datenflüsse des Betriebsleit- und sicherungssystems incl. Fahrzeug-Kommunikationsmodul und der Fahrzeugerkennung an der Auffahrt    
2.3.2 Dynamisches Modell des Trag- Führ- und Antriebssystems: Fahrdynamik, Regelkreise Institut für elektrische Maschinen, Antriebe und Bahnen  
2.3.3 Auswahl einer Musterstrecke und Erstellung einer Prognose für das Verkehrsaufkommen für AUTOSHUTTLE Institut für Verkehrsanlagenbau  
2.4 Architekturentwurf    
2.4.1 Statisches Modell des Trag- Führ- und Antriebssystems: Magnetfeldverläufe, Kraftberechnung AUTOSHUTTLE  
2.5 Versuchsaufbauten    
2.5.1 Aufbau einer Y-förmigen Gleisanlage mit starrer Weiche AUTOSHUTTLE, Institut für Elektrische Maschinen, Antriebe und Bahnen, N.N.  
2.6 Marktanalyse und Vermarktung    
  Erstellung eines Konzeptes für Betreiber von AUTOSHUTTLE (Fahrweg, Stationen, PKW, LKW) AUTOSHUTTLE  
2.7 Publikationen    
2.7.1 Erweiterung des Patentschutzes AUTOSHUTTLE, Ausländ. Patentanwälte  
2.7.2 Vorstellung des Konzeptes auf Messen und Tagungen AUTOSHUTTLE  
2.8 Finanzierungsanalyse    
  Ermittlung der Betriebskosten von AUTOSHUTTLE für die Musterstrecke (Energie, Personal für Betrieb und Wartung, Ersatzteile, Reparaturen, ...) AUTOSHUTTLE  
2.9 Sicherheitstechnische Zulassung    
  Detaillierte Ausfalleffektanalyse und Fehlerbaumanalyse des Betriebs mit Rendevous-Manöver und starrer Weiche AUTOSHUTTLE, Eisenbahn-Bundesamt und/oder TÜV  
  Ende Entwicklungseinheit 2    
  Ergebnisse sind:
  • Datenbank Entwurfs- und Anforderungsspezifikation Autoshuttle
  • Toolgestützte Simulation auf Implementierungsebene mit Berücksichtigung aller Applikationsdatenflüsse
  • Starre Weiche mit Fahrzeugdemonstrator
  2. Jahr
3 Entwicklungseinheit 3    
3.1 Organisation    
  Beauftragung und Koordination der Arbeiten, Selbstbeteiligung bei den Arbeitspaketen, Dokumentation, Fortbildung, Recherchen, Konzeptionierungen AUTOSHUTTLE  
3.2 Simulation    
  Windkanalversuche N.N.  
3.3 Architekturentwurf    
  Konstruktionszeichnungen der Fahrzeuge und Infrastruktur N.N.  
3.4 Sicherheitstechnische Zulassung    
  Erstellung und Einreichung des technischen Sicherheitsberichtes der Versuchsanlage zur Zulassung AUTOSHUTTLE  
3.5 Versuchsaufbauten    
  Aufbau einer kreisförmigen Gleisanlage mit Ausweichgleis, Abstellgleisen und drei Fahrzeugen AUTOSHUTTLE, N.N.  
  Ende Entwicklungseinheit 3    
  Ergebnisse sind:
  • Ergebnisse aus Windkanalmessungen
  • Fertige Konstruktionszeichnungen für die Fahrzeuge
  • Sicherheitstechnische Zulassung der Versuchsanlage
  • Komplette Versuchsanlage mit kreisförmigem Fahrweg und drei Fahrzeugen
  3. Jahr
4 Entwicklungseinheit 4    
4.1 Prototyp    
  Know-How-Vertrag zum Aufbau einer Prototypanlage von 10 km Streckenlänge entlang einer Autobahn. Durchführung eines Probebetriebs mit kostenlosem Transportangebot an Autofahrer Know-How-Übermittlung: AUTOSHUTTLE  
  Ende Entwicklungseinheit 4:    
  Ergebnisse sind:
  • Serienreife des AUTOSHUTTLE
  6. Jahr